Christoph 3 - Köln

 
Christoph 3 - im Einsatz über Köln
Am Städtischen Klinikum in Köln-Merheim ist der Rettungshubschrauber Christoph 3 stationiert. Der Hubschrauber vom Typ BO 105 CBS 5 wurde vom Bundesinnenministerium für den Katastrophenschutz angeschafft und wird dem Land Nordrhein-Westfalen für den Rettungsdienst zur Verfügung gestellt.

Geschichte des Christoph 3
Am 22. Dezember 1971 wurde Christoph 3 - damals noch mit dem Funkrufnamen "Johannes Köln 1" - als erster Zivilschutz-Hubschrauber im Rettungsdienst auf dem Segelfluggelände Leverkusen stationiert. Das Einsatzgebiet der BO 105 C umfasste den Großraum Bonn-Köln-Düsseldorf. Kurz danach erfolgte die Verlegung an das Heilig-Geist-Hospital in Köln-Longerich. 1978 wurde der Hubschrauber zum Militärflugplatz "Butzweilerhof" verlegt und zog 1983 in die neue Luftrettungsstation am Städtischen Klinikum Köln-Merheim um, wo heute eine BO 105 CBS-5 eingesetzt wird.

Hintergrund
Christoph 3 ist eine von 16 Stationen der Primärrettung in Deutschland, an denen ein Zivilschutz-Hubschrauber des Bundesministerium des Innern in der Luftrettung der Länder eingesetzt wird. Der Hubschrauber wurde für Zwecke des Katastrophenschutzes beschafft und dem Land Nordrhein-Westfalen für den Rettungsdienst zur Verfügung gestellt. Die Trägergemeinschaft für den Standort des Hubschraubers umfasst die kreisfreien Städte und Kreise des Regierungsbezirkes Köln und eines Teils des Regierungsbezirkes Düsseldorf. Die Mitglieder der Trägergemeinschaft tragen die nicht gedeckten Betriebskosten. Der ADAC betreut das Abrechnungswesen für die Einsätze. Geflogen wird Christoph 3 von Piloten der Bundesgrenzschutz-Fliegerstaffel West in St. Augustin, die flugbetrieblich auch noch für die Standorte Duisburg (Christoph 9) und Lünen (Christoph 8) zuständig ist. Die technische Betreuung erfolgt durch Bordwarte und Mechaniker des Bundesgrenzschutzes. Die Rettungsassistenten werden vom Malteser Hilfsdienst gestellt, die Notärzte vom Klinikum.

Artikel: Kai Wichmann

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